Fische gruen

Kundelfingerhof

Fischzucht


durchsichtiges Pixel   Kundelfingerhof   durchsichtiges Pixel   Öffnungszeiten     Anfahrt / Lageplan     Ausflugziel     Kontakt     News   durchsichtiges Pixel
durchsichtiges Pixel durchsichtiges Pixel durchsichtiges Pixel durchsichtiges Pixel durchsichtiges Pixel

 
  Fischzucht  
  Quelle  
  Teiche  
  Rundgang  
  Fischmetzgerei  
  Frische Fische  
  Fischarten  
  Qualität  
  Angelfischerei  
  Hofwirtschaft  

  Räucherei  

  Bäckerei  

  Hofladen  

  Verkaufswagen und  
  Märkte  


  Landwirtschaft  

  Geschichte  

  Projekte  

  News und Anlässe  

  Team  

  Foto-Galerie  

  Gästebuch  

  Links  




Rundgang

Der Rundgang in der oberen Zuchtanlage ist für Kunden und Passanten zu den üblichen Geschäftszeiten geöffnet und ohne Anmeldung frei begehbar. Er bietet die Möglichkeit, die obere Fischzuchtanlage mit den Kundelfinger Quellen zu besichtigen. Dank dieser Sehenswürdigkeit, der idyllischen Lage des Hofes sowie dem nahen Kontakt zur ländlichen Produktion, ist der Kundelfingerhof ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, Vereine und Gesellschaften.

Erklärung der Nummerierung zum Rundgang

  1. Fisch-Bruthaus
    Das Bruthaus dient der ersten Lebensphase der Jungfische. Hier werden in den Bruttrögen in der Zeit vom November bis Mai ca. 300'000 Forelleneier (Regenbogen-, Bach- und Goldforellen und Bachsaiblinge) erbrütet. Die Jungfische verlassen das Bruthaus nach ca. einem halben Jahr in der Grösse von 4-6 cm.
  2. Jungfisch-Aufzucht
    Es gibt im Betrieb drei voneinander unabhängige Jungfisch-Aufzuchtstationen, bestehend aus drei bis fünf Aufzuchttrögen. Nach der Zeit im Bruthaus werden die jungen Forellen nach der Grösse sortiert und in die Jungfisch-Aufzucht umgesiedelt. Die Jungfische verweilen 4-6 Monate in den Aufzuchttrögen und werden dann in der Grösse von 8 - 15 cm in die Aufzuchtteiche umgesetzt.
  3. Freiland-Zuchtteiche
    Diese Teiche bilden den ältesten Teil der Anlage und bestehen seit über 70 Jahren. Sie dienen hauptsächlich zur weiteren Aufzucht der Jungfische, die dann nach einigen Monaten aus Platzgründen wieder versetzt werden. Im Winter werden die Teiche vorübergehend auch für die abgelaichten Zuchtforellen benuzt.
  4. siehe oben
  5. Aufwärmteich
    Das Quellwasser im Kundelfingerhof entspringt mit einer Temperatur von 9,5 °C und ist somit für das Wachstum der Fische etwas zu kalt. Im Aufwärmteich wird ein Teil des Zuflusses für das Bruthaus und die 1. Aufzuchtstation gleichmässig durch die Sonne aufgewärmt. Gleichzeitig wird in diesem Teich Plankton gezüchtet, das für die Jungfische die erste natürliche Nahrung bildet.
  6. Zuchtforellenteich
    Die Forellen können im Alter von drei Jahren erstmals erfolgreich für die Nachzucht verwendet werden. Sie versehen ihren Dienst während 3-4 Jahren und erreichen in dieser Zeit ein Stückgewicht von bis zu 6 kg. Beim Ablaichen in den Wintermonaten müssen die Fische für kurze Zeit aus dem Wasser gehoben und von Hand abgestreift werden. Eine weibliche Forelle kann pro Laichperiode und Jahr bis zu 10'000 Eier produzieren.
  7. Obere Nebenquelle
    Die Zuchtanlagen im Kundelfingerhof werden von einer Haupt- und zwei Nebenquellen mit frischem Trinkwasser versorgt. Die obere Nebenquelle wurde im Jahr 1900 von Hermann Spiess ( Grossvater) entdeckt und gefasst. Sie leistet bis 600 Liter Wasser pro Minute. Dieses wurde einige Jahre über eine Turbine zur Lichtstromerzeugung genutzt.
  8. Hauptquelle
    Sie besteht vermutlich seit der letzten Eiszeit und konnte 1906 zusätzlich zum Betrieb erworben werden. Nebst der Speisung der Forellenzucht diente sie über 70 Jahre zur Stromerzeugung. Mit ihrer Leistung von 2'800 bis 4'500 Litern Wasser pro Minute stellt sie 85% der gesamten Wassermenge aller drei Quellen ( Ø 4'200 Minutenliter).Die Quelle entspringt im halbkreisförmigen hinteren Teil des Weihers. Die Belüftungsanlage sorgt für den nötigen Gasaustausch und die Sauerstoffanreicherung. Interessant ist nicht nur die relativ grosse Leistung, sondern die Tatsache, dass diese Quelle mitten im Flachland entspringt und somit keine Reserven aus einem darüber liegenden Bergmassiv zur Verfügung stehen. Um den Jungfischen ein möglichst sauberes Wasser bereitzustellen, werden in beiden Quellteichen keine Fische gehalten.
  9. Wasserrad und Wassertreppe
    Sie dienen ebenfalls dem Gasaustausch und der Sauerstoffanreicherung des Wassers. Vor gut 100 Jahren lief an der gleichen Stelle ein grosses Wasserrad, das zum Antrieb einer Mühle diente.
  10. Untere Nebenquelle
    Sie entspringt unterhalb der Wassertreppe und leistet bis 300 Liter Wasser pro Minute.
  11. 2. Jungfisch-Aufzuchtstation (3 grüne Kunststofftröge)
  12. Freiland-Fischteiche für die Endaufzucht der Forellen
  13. siehe oben
  14. Lautsprecher zur Vogelabwehr
    Während im unteren Zuchtbetrieb eine komplette Drahtbespannung über die ganze Anlage grösseren Vogelarten den Zugriff zu den Fischbeständen verwehrt, werden in der oberen Anlage gefiederte Fischräuber (Fischreiher, Kormorane, Enten, Möven ect.) durch optisch-akustische Massnahmen ferngehalten. Da diese Raubvögel vorwiegend nachts und in der Dämmerung aktiv sind, lassen sie sich mit verschiedenen Blinksystemen und sechs in der Anlage montierten Lautsprechern, die Angstschreie von verschiedenen Vogelarten ausstrahlen, abwehren. Wegen der schnellen Angewöhnung werden diese Abwehrmassnahmen nur sporadisch eingesetzt.
  15. Oberes Klärbecken, dahinter 3. Jungfisch-Aufzuchtstation
    Die Klärung und Aufbereitung des Wassers, das durch den Stoffwechsel der Fische leicht belastet wird, erfolgt durch 3 Klärbecken, die in beiden Zuchtbetrieben angeordnet sind. Bereits im ersten Durchgang wird eine Ausscheidung der Schwebstoffanteile von 70% erreicht. Durch Belüftung des Wassers und der natürlichen Reinigung durch Wasserpflanzen, wird das Wasser wieder in bester Qualität weitergeleitet.

durchsichtiges Pixel durchsichtiges Pixel durchsichtiges Pixel durchsichtiges Pixel durchsichtiges Pixel